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Forum- Modepüppchen, das Modespiel für Mädchen!

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#1 Am 13.09.2012 um 20.39 Uhr

Püppchen von nebenan
Lirielle
...
Nachrichten: 231

Also, es wurden in diesem Forum ja schon einige Themembereiche angesprochen, wie Filme, Serien und Animes und Mangas, aber irgendwie - auf jeden Fall hatte ich das Gefüh, dass es dem so istl- das Bücher nicht so oft aufgegriffen werden.
Das finde ich ein wenig schade  /modules/forum/img/smilies/petite-larme.gif, denn ich mag Bücher und ich denke auch, dass ich da nicht die einzige bin - oder ich hoffe wenigstens  /modules/forum/img/smilies/bimbo/triste.gif -.
Also ist hier eben eine Chance für alle verrückten Bücher-Fans wie mir, ihre Lieblingsbücher auszutauschen, auf was für Genres ihr steht, warum und warum nicht, oder euren Lieblingsbuch vorzustellen, vielleicht sogar als Empfehlung (ich denke aber es ist besser, wenn es nicht so viele auf einmal sind, weil es dann ansonsten schwer wird einen Überblick zu behalten).
Wer weiß, vielleicht finde ich neue Inspirationen, die ich zu meiner langen noch zu lesenden Bücherliste hinzufügen kann /modules/forum/img/smilies/bimbo/smile.gif
Na ja, dann fang ich mal an.

Ich steh auf Klassiker, wie Vom Winde verweht, Jane Eyre, Stolz und Vorurteil, vor alles aus dem Realismus, falls das einigen ein Begriff ist. Ich finde Klassiker haben allein durch ihren Status einen Grund gelesen zu werden, ich meine, sie sind ja nicht ohne Grund 'zeitlos' und für ihre Zeit berühmt.
Aber keine Sorge, ich mag auch normale Bücher, am meisten oder immer mit einem Liebespaar /modules/forum/img/smilies/bimbo/clein-d-oeil.gif Ich hab kaum ein Buch gelesen, worin es nicht eine Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau gibt. Ja, ich denke mal man kann sagen ich steh auf diese typischen dramatisierenden Liebesepos, in der eine Frau in eine verzwickte und komplizierte Beziehung zu einem Mann gefangen ist, den sie irgendwie liebt und irgendwie doch nicht, weil sie ihn für seine Fehler nicht akzpetieren kann *schmach*.
Aber ich steh auch auf Fantasy/Liebesgeschichten, wie was weiß ich, Plötzlich Fee, Sommerlicht und ja, auch Twilight hab ich gelesen   /modules/forum/img/smilies/bimbo/langue.gif

Letzte Änderung durch Lirielle (Am 13.09.2012 um 20.49 Uhr)

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#2 Am 13.09.2012 um 20.44 Uhr

Neu in der Stadt
...
Nachrichten: 0

Ich hab seit dem Studium eigentlich fast keine Zeit mehr zu lesen, aber wenn dann Dystopie-Klassiker oder Teeniekram /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/wink.png

Mein absolutes Lieblingsbuch ist '1984'.

Letzte Änderung durch Alvia (Am 13.09.2012 um 20.44 Uhr)

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#3 Am 13.09.2012 um 20.56 Uhr

Neu in der Stadt
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Nachrichten: 0

Generell wird ein Überwachunsstaat beschrieben aus der Sicht eines Rebellen. Und man erlebt wie dieser Staat es schafft, diesen Mann so zu Gehirn waschen, dass er am Ende seinen Staat liebt.

Ziemlich verstörend und man fragt sich auch immer wieder, in wiefern man in so einem System schon drin steckt. Aber das ist ja immer das Schöne an Dystopien /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/smile.png

Faszinierend ist natürlich auch, dass das Buch schon 60 Jahre alt ist, der Autor aber erschreckend viel beschrieb, was es heute nun gibt.

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#4 Am 13.09.2012 um 21.05 Uhr

Püppchen von nebenan
Lirielle
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Nachrichten: 231

Alvia hat geschrieben:

Generell wird ein Überwachunsstaat beschrieben aus der Sicht eines Rebellen. Und man erlebt wie dieser Staat es schafft, diesen Mann so zu Gehirn waschen, dass er am Ende seinen Staat liebt.

Ziemlich verstörend und man fragt sich auch immer wieder, in wiefern man in so einem System schon drin steckt. Aber das ist ja immer das Schöne an Dystopien /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/smile.png

Faszinierend ist natürlich auch, dass das Buch schon 60 Jahre alt ist, der Autor aber erschreckend viel beschrieb, was es heute nun gibt.

Das hört sich wirklich interessant an, nicht auf oberflächliche Weise, ich meine es ernst. In dem Buch wird ja schon angedeutet, dass es sich hierbei um ein psychologisches, sagen wir, Katz und Maus Spiel geht. Ich finde, dass wenn Bücher die psychologisch angehaucht sind, faszinierend, weil sie ja auf den Baustein des Menschens eingehn. Ich muss aber sagen, ich bin nicht sicher, ob ich so ein Buch lesen könnte, natürlich ich mag Geschichte und Psychologie, aber es andererseits auch schwer so etwas zu lesen, weil es einfach nur krank ist. Ich habe es mit The Prime of Miss Jean Brodie versucht, ... aber es war einfach zu krank. /modules/forum/img/smilies/bimbo/goutte.gif

Letzte Änderung durch Lirielle (Am 13.09.2012 um 21.05 Uhr)

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#5 Am 13.09.2012 um 21.09 Uhr

Neu in der Stadt
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Nachrichten: 0

Kannst du beschreiben, worum es in dem Buch geht? Ich finde da gerade nichts zu.

Generell finde ich Bücher toll, die am Grundgerüst des eigenen Denkens rütteln. Extrem verstörend, aber eigentlich kann man da nur von profitieren. (aber dann brauch ich auch eben diesen Teenieausgleich /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/wink.png )

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#6 Am 13.09.2012 um 21.09 Uhr

Chefpüppchen
TentenHime
.
Nachrichten: 915

Ich liebe alles was mit Thriller zu tun hat *-*

Mein Lieblingsbuch ist "Der Patient" von (meinem ungeschlagenen und einmaligen Lieblingsautoren) John Katzenbach.

Momentan lese ich "Cupido" von Jilliane Hoffman und "Das Rätsel" von John Katzenbach.
(Jaa, ich lese zwei Bücher gleichzeitig, aber das eine Buch (Cupido) lese ich daheim und auf dem Weg zur Arbeit im Bus und das andere Buch liegt bei meinem Freund daheim. So muss ich meinen Lesestoff nicht immer mit zu ihm nehmen, wenn ich ihn besuche /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/smile.png )


https://media.giphy.com/media/8K29EqgrlbFEZsp9Ix/giphy.gif

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#7 Am 13.09.2012 um 21.25 Uhr

Powerpüppchen
Sreca
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Nachrichten: 740

Oh ja, Bücher sind schon was Tolles. Lesen tu ich querr Beet. Klassiker, aber auch Modernes. Obwohl bei Büchern, die heutzutage geschrieben werden eher skeptisch bin. Vieles, was so in den Buchläden steht, kommt mir vor als wäre es immer nur das Gleiche. Vor allem, wenn die Genrehypes einsetzen. Das muss sicherlich nichts über die Qualität aussagen, aber ja, ich gestehe, ich hab da schn Bedenken/Vorurteile und denk zehnmal drüber nach, ob ich das lesen will. Es sei denn es ist ein Volltreffer auf Anhieb, aber das ist selten. (Oft reißt nicht mal der letzte Satz was.)

Von daher halte ich mich momentan auch eher an die Klassiker und versuche da die "Wissenslücken" zu füllen. Zur Zeit lese ich die Ilias/Odyssee von Homer. Davor war es "Schuld und Sühne" von Dostojewski.

Lieblingsautor ist Tad Williams, einer der zeitgenössischen Schriftsteller, die mich überzeugt haben. Vor allem durch die Otherland-Reihe. Ansonsten liebe ich nch die beiden Alice-Romane von Lewis Carroll.

Meine Leseliste wird zwar immer länger, aber falls irgendwer Empfehlungen hat, immer her damit.


Du hast dich im Püppchenland verlaufen? Dann schau doch hier, ob du deinen Weg wiederfindest. (Der Spielebereich ist fertig.)

Du findest mal wieder nicht die Frisur des geknippsten Stars? Oder du suchst eine bestimmten Lippenstift - dann schau doch im Schönheitssalon vorbei.
-> Scherz-Make-Up 1. April 2014 wurde ergänzt.
-> Star Carly Ray Jetsen, Peppy und Lady Gugu2 ergänzt.
-> Die Game of Thrones Stars Margary und Dragoneris ergänzt.

Du suchst Schuhe/Stiefel, die man über der Hose  tragen kann? Hier ist eine kleine Liste.

Bin für meinen Blog auf der Suche nach neuen Hauttyp-Aufgaben für Niveau 40 und 83. Falls jemand die übrig hat, wäre es nett, wenn man sie mir schicken könnte.

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#8 Am 13.09.2012 um 21.25 Uhr

Püppchen von nebenan
Lirielle
...
Nachrichten: 231

Alvia hat geschrieben:

Kannst du beschreiben, worum es in dem Buch geht? Ich finde da gerade nichts zu.

Generell finde ich Bücher toll, die am Grundgerüst des eigenen Denkens rütteln. Extrem verstörend, aber eigentlich kann man da nur von profitieren. (aber dann brauch ich auch eben diesen Teenieausgleich /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/wink.png )

Ja, das kenn ich mit dem Teenieausgleich  /modules/forum/img/smilies/content3.gif
Nun ja, in The Prime of Miss Jean Brodie geht es wie der Titel schon verrät, die Blütezeit von Jean Brodie, einer Lehrerin. Es spielt so gegen der Zeit des 2.Weltkriegs in England, einer Mädchenschule/Internat. Es erzählt dann eben die Geschichte einer faschistisch selbstüberzeugten Lehrerin, wie sie dann ihre Schülerinnen, die sie aussucht, sozusagen einer Gehirnwäsche unterzieht und sie in ihrer Phase des Erwachsenswerden eingreift und nach ihrem eigenen Selbst formt. Der Hauptkern ist eben inwiefern ein Lehrer/-in in das Leben eines Schülers eingreift und was Schüler lernen sollen/sollten und müssen.

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#9 Am 13.09.2012 um 21.30 Uhr

Püppchen von nebenan
Lirielle
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Nachrichten: 231

Sreca hat geschrieben:

Von daher halte ich mich momentan auch eher an die Klassiker und versuche da die "Wissenslücken" zu füllen. Zur Zeit lese ich die Ilias/Odyssee von Homer. Davor war es "Schuld und Sühne" von Dostojewski.

Lieblingsautor ist Tad Williams, einer der zeitgenössischen Schriftsteller, die mich überzeugt haben. Vor allem durch die Otherland-Reihe. Ansonsten liebe ich nch die beiden Alice-Romane von Lewis Carroll.

Also das mit den 'Wissenslücken' kann ich verstehen. Aus diesem Grund hab ich auch die Ilias und Odyssee gelesen, und vor allem weil mich die griechische Mythologie interessiert. Was leider schade ist, was ich in meinem altgriechisch Unterricht feststellen musste, ist eben dass diese alten Texte schwer und von daher auch nicht in ihrer ganzen 'Pracht' und Umfang übersetzt werden können. Schuld und Sühne ist eine gute Wahl   /modules/forum/img/smilies/bimbo/bisous.gif Ich liebe Dostojwski, vor allem aufgrund seiner psychologischen Angehensweise auf die (sozialen) Probleme und Folgen seiner Zeit.  /modules/forum/img/smilies/bimbo/amoureuse.gif

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#10 Am 13.09.2012 um 21.42 Uhr

Neu in der Stadt
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Ich hab literaturtechnisch auch noch einige Wissenslücken, aber wenn ich die dann ausbessere, möchte ich dem Buch wirklich auf den Grund gehen. Das ging in der Schule immer so schön, aber das dann selber zu machen, ist echt schwer. Ohne Lektürehilfe komme ich sowieso auf keine eigenen Ideen.

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#11 Am 13.09.2012 um 21.49 Uhr

Powerpüppchen
Sreca
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Nachrichten: 740

Lirielle hat geschrieben:

Sreca hat geschrieben:

Von daher halte ich mich momentan auch eher an die Klassiker und versuche da die "Wissenslücken" zu füllen. Zur Zeit lese ich die Ilias/Odyssee von Homer. Davor war es "Schuld und Sühne" von Dostojewski.

Lieblingsautor ist Tad Williams, einer der zeitgenössischen Schriftsteller, die mich überzeugt haben. Vor allem durch die Otherland-Reihe. Ansonsten liebe ich nch die beiden Alice-Romane von Lewis Carroll.

Also das mit den 'Wissenslücken' kann ich verstehen. Aus diesem Grund hab ich auch die Ilias und Odyssee gelesen, und vor allem weil mich die griechische Mythologie interessiert. Was leider schade ist, was ich in meinem altgriechisch Unterricht feststellen musste, ist eben dass diese alten Texte schwer und von daher auch nicht in ihrer ganzen 'Pracht' und Umfang übersetzt werden können. Schuld und Sühne ist eine gute Wahl   /modules/forum/img/smilies/bimbo/bisous.gif Ich liebe Dostojwski, vor allem aufgrund seiner psychologischen Angehensweise auf die (sozialen) Probleme und Folgen seiner Zeit.  /modules/forum/img/smilies/bimbo/amoureuse.gif

Ja, mich ärgert es noch immer, dass ich damals in der Schule so wenig an Wissen mitbekommen habe. Und das obwohl ich Abitur gemacht habe. Es wurmt mich jedoch, dass obwohl ich von überall was mitbekomme, trotzdem so wenig irgendwie gelesen habe.

Ach ja, griechische Mythologie - was die nicht alles bei mir verbrochen hat. /modules/forum/img/smilies/bimbo/gros-sourire.gif Ich mag sie auch immer noch, selbst wenn ich derzeit auf nem Etrusker-Trip bin. Wo gehst du zur Schule, dass du altgriechisch hattest? Wir hatten grad mal eine AG und die musste sich nach nem Monat wieder auflösen. Will auch.
Aber ja, das hab ich mir schon gedacht, dass da sprachlich/stilistisch sehr viel verlren geht und ich nur die Fakten abbekomme. Aber was will ich machen, wenn ich die Sprache nun mal nicht kann? (Auch wenn es mich trotzdem ärgert, vor allem da meine Ausgabe nicht einmal einen Anhang hat, wo es gewisse Hinweise geben könnte.)

Ja, Dostojewski hat mir auch sehr gefallen. gerade auch diese psychologisch/philosophischen Ansätze. Das ist etwas, was mir bei vielen heutigen Büchern fehlt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Menschen früher tiefsinniger geschrieben haben. Was irgendwie traurig ist.
Oder ich hab einfach nur die falschen Bücher gelesen.
Auf jeden Fall hat Dostojewski geschafft, dass ich mir auch "Die Dämonen" zugelegt habe, was ich dann nur noch lesen muss. Irgendwann.

Was ich ja bei Dostojewski auch interessant war - ich muss dazu sagen, er war der erste Russe, den ich gelesen habe -, ist der Schreibstil. Da ich mich selbst auch mit Schreiben beschäftige, fallen einem natürlich gewisse Dinge auf. Und bei ihm war es jetzt so, dass da so oft Stellen waren, die man heutzutage vermutlich kritisiert hätte (zum Beispiel die ewig langen Dialoge). Trotzdem hat es bei Dostojewski funktioniert ohne, dass es störend wäre.
Da sieht man mal, wie sich die Ansprüche/Erwartungen und Herangehensweisen ändern.


Du hast dich im Püppchenland verlaufen? Dann schau doch hier, ob du deinen Weg wiederfindest. (Der Spielebereich ist fertig.)

Du findest mal wieder nicht die Frisur des geknippsten Stars? Oder du suchst eine bestimmten Lippenstift - dann schau doch im Schönheitssalon vorbei.
-> Scherz-Make-Up 1. April 2014 wurde ergänzt.
-> Star Carly Ray Jetsen, Peppy und Lady Gugu2 ergänzt.
-> Die Game of Thrones Stars Margary und Dragoneris ergänzt.

Du suchst Schuhe/Stiefel, die man über der Hose  tragen kann? Hier ist eine kleine Liste.

Bin für meinen Blog auf der Suche nach neuen Hauttyp-Aufgaben für Niveau 40 und 83. Falls jemand die übrig hat, wäre es nett, wenn man sie mir schicken könnte.

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#12 Am 13.09.2012 um 22.06 Uhr

Püppchen von nebenan
Lirielle
...
Nachrichten: 231

Sreca hat geschrieben:

Lirielle hat geschrieben:

Sreca hat geschrieben:

Von daher halte ich mich momentan auch eher an die Klassiker und versuche da die "Wissenslücken" zu füllen. Zur Zeit lese ich die Ilias/Odyssee von Homer. Davor war es "Schuld und Sühne" von Dostojewski.

Lieblingsautor ist Tad Williams, einer der zeitgenössischen Schriftsteller, die mich überzeugt haben. Vor allem durch die Otherland-Reihe. Ansonsten liebe ich nch die beiden Alice-Romane von Lewis Carroll.

Also das mit den 'Wissenslücken' kann ich verstehen. Aus diesem Grund hab ich auch die Ilias und Odyssee gelesen, und vor allem weil mich die griechische Mythologie interessiert. Was leider schade ist, was ich in meinem altgriechisch Unterricht feststellen musste, ist eben dass diese alten Texte schwer und von daher auch nicht in ihrer ganzen 'Pracht' und Umfang übersetzt werden können. Schuld und Sühne ist eine gute Wahl   /modules/forum/img/smilies/bimbo/bisous.gif Ich liebe Dostojwski, vor allem aufgrund seiner psychologischen Angehensweise auf die (sozialen) Probleme und Folgen seiner Zeit.  /modules/forum/img/smilies/bimbo/amoureuse.gif

Ja, mich ärgert es noch immer, dass ich damals in der Schule so wenig an Wissen mitbekommen habe. Und das obwohl ich Abitur gemacht habe. Es wurmt mich jedoch, dass obwohl ich von überall was mitbekomme, trotzdem so wenig irgendwie gelesen habe.

Ach ja, griechische Mythologie - was die nicht alles bei mir verbrochen hat. /modules/forum/img/smilies/bimbo/gros-sourire.gif Ich mag sie auch immer noch, selbst wenn ich derzeit auf nem Etrusker-Trip bin. Wo gehst du zur Schule, dass du altgriechisch hattest? Wir hatten grad mal eine AG und die musste sich nach nem Monat wieder auflösen. Will auch.
Aber ja, das hab ich mir schon gedacht, dass da sprachlich/stilistisch sehr viel verlren geht und ich nur die Fakten abbekomme. Aber was will ich machen, wenn ich die Sprache nun mal nicht kann? (Auch wenn es mich trotzdem ärgert, vor allem da meine Ausgabe nicht einmal einen Anhang hat, wo es gewisse Hinweise geben könnte.)

Ja, Dostojewski hat mir auch sehr gefallen. gerade auch diese psychologisch/philosophischen Ansätze. Das ist etwas, was mir bei vielen heutigen Büchern fehlt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Menschen früher tiefsinniger geschrieben haben. Was irgendwie traurig ist.
Oder ich hab einfach nur die falschen Bücher gelesen.
Auf jeden Fall hat Dostojewski geschafft, dass ich mir auch "Die Dämonen" zugelegt habe, was ich dann nur noch lesen muss. Irgendwann.

Was ich ja bei Dostojewski auch interessant war - ich muss dazu sagen, er war der erste Russe, den ich gelesen habe -, ist der Schreibstil. Da ich mich selbst auch mit Schreiben beschäftige, fallen einem natürlich gewisse Dinge auf. Und bei ihm war es jetzt so, dass da so oft Stellen waren, die man heutzutage vermutlich kritisiert hätte (zum Beispiel die ewig langen Dialoge). Trotzdem hat es bei Dostojewski funktioniert ohne, dass es störend wäre.
Da sieht man mal, wie sich die Ansprüche/Erwartungen und Herangehensweisen ändern.

Also, ich wohne in der Lüneburger Heide. Man sagte mir hier seien die Lateinlehrer echt gut, ich weiß nicht, ich hab eigentlich französisch belegt, aber ich durfte trotzdem einsteigen  /modules/forum/img/smilies/sourire.gif . Unsere AG ist zwar relativ klein, aber sie hat eben die nötigen paar Mitglieder und das reicht  /modules/forum/img/smilies/content3.gif .

Also es stimmt natürlich, dass die älteren Bücher oft besser erscheinen und auch tiefsinniger. Im Nachhinein erscheint das aber denk ich immer so, weil man nur einen kleinen  Teil der Zeit betrachtet. Ich denke mal es gibt auch einige gute Bücher in der heutigen Zeit, vor allem bei Diogenes sind die sagen wir anspruchsvolleren Bücher, wie der Vorleser und was weiß ich.

Die Dämonen kenne ich nicht, aber ich schau das mal gleich nach. Welches Buch mich wirklich hingerissen hat, war mein erstes. Die Sanfte. Es wirklich göttlich, es hat mich umgehauen wie... tiefsinnig das Buch war und vor allem weil ich bis dato noch keines auf psychologischer Basis gefunden habe, wie dieses und es überträgt sich auch leicht auf die heutige Zeit. Ok, ich gebe es zu, ich war eher auf die Beziehung der beiden Protagonisten konzentriert, als an der eigentlichen Bedeutung des realistischen Werkes.  /modules/forum/img/smilies/bimbo/rougie.gif
Also, ich lese gerade Anna Karenina und dort ist dieser differenzierte Schreibstil sehr auffällig. Und ja, ich schreib ja auch selber und klar fällt das auf, aber es ist eher die Thematik und wie der Autor damit umgeht und inwiefern er das mithile seines Schreibstils seine Intention und Message vermittelt.
Was ebenfalls interessant ist, die unterschiedlichen Schreibweisen und Angehensweisen von verschiedenen Arten des Realismuses, wie Effie Briest mit Madame Bovary und Anna Karenina und der scharlachrote Buchstabe. Alle handeln von dem gleichen Thema, in der gleichen Zeit, aber mit anderen Enden und Stilen.

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#13 Am 13.09.2012 um 22.15 Uhr

Püppchen von nebenan
Lirielle
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Nachrichten: 231

Alvia hat geschrieben:

Ich hab literaturtechnisch auch noch einige Wissenslücken, aber wenn ich die dann ausbessere, möchte ich dem Buch wirklich auf den Grund gehen. Das ging in der Schule immer so schön, aber das dann selber zu machen, ist echt schwer. Ohne Lektürehilfe komme ich sowieso auf keine eigenen Ideen.

Natürlich, es ist wirklich schade, wenn man dann sozusagen keine Bezugsperson mehr hat, der einem durch den Weg leitet, aber soo schlimm ist auch nicht. Wenn ich irgendwelche Bücher/Dramen lese, freue ich mich irgendwie darauf, es alleine zu machen, weil mir dann sozusagen die Chance gegeben wird das Buch auf meien Weise zu interpretieren. Und ich denke auch nicht, dass du keine eigenen Ideen hast, ich meine, du hast doch erwähnt, welche Art von Bücher du magst und auf welcher Basis sie sein müssten und das zeugt doch davon, dass deine Ansprüche nicht gerade niedrig sind. Außerdem gibt es so viele Interpretationsmöglichkeiten und wenn man das liest, dann bildet man sich einfach eine eigene Meinung dazu und so falsch kann sie ja nicht sein /modules/forum/img/smilies/bimbo/clein-d-oeil.gif

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#14 Am 13.09.2012 um 22.35 Uhr

Powerpüppchen
Sreca
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Nachrichten: 740

Lirielle hat geschrieben:

Sreca hat geschrieben:

Lirielle hat geschrieben:


Also das mit den 'Wissenslücken' kann ich verstehen. Aus diesem Grund hab ich auch die Ilias und Odyssee gelesen, und vor allem weil mich die griechische Mythologie interessiert. Was leider schade ist, was ich in meinem altgriechisch Unterricht feststellen musste, ist eben dass diese alten Texte schwer und von daher auch nicht in ihrer ganzen 'Pracht' und Umfang übersetzt werden können. Schuld und Sühne ist eine gute Wahl   /modules/forum/img/smilies/bimbo/bisous.gif Ich liebe Dostojwski, vor allem aufgrund seiner psychologischen Angehensweise auf die (sozialen) Probleme und Folgen seiner Zeit.  /modules/forum/img/smilies/bimbo/amoureuse.gif

Ja, mich ärgert es noch immer, dass ich damals in der Schule so wenig an Wissen mitbekommen habe. Und das obwohl ich Abitur gemacht habe. Es wurmt mich jedoch, dass obwohl ich von überall was mitbekomme, trotzdem so wenig irgendwie gelesen habe.

Ach ja, griechische Mythologie - was die nicht alles bei mir verbrochen hat. /modules/forum/img/smilies/bimbo/gros-sourire.gif Ich mag sie auch immer noch, selbst wenn ich derzeit auf nem Etrusker-Trip bin. Wo gehst du zur Schule, dass du altgriechisch hattest? Wir hatten grad mal eine AG und die musste sich nach nem Monat wieder auflösen. Will auch.
Aber ja, das hab ich mir schon gedacht, dass da sprachlich/stilistisch sehr viel verlren geht und ich nur die Fakten abbekomme. Aber was will ich machen, wenn ich die Sprache nun mal nicht kann? (Auch wenn es mich trotzdem ärgert, vor allem da meine Ausgabe nicht einmal einen Anhang hat, wo es gewisse Hinweise geben könnte.)

Ja, Dostojewski hat mir auch sehr gefallen. gerade auch diese psychologisch/philosophischen Ansätze. Das ist etwas, was mir bei vielen heutigen Büchern fehlt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Menschen früher tiefsinniger geschrieben haben. Was irgendwie traurig ist.
Oder ich hab einfach nur die falschen Bücher gelesen.
Auf jeden Fall hat Dostojewski geschafft, dass ich mir auch "Die Dämonen" zugelegt habe, was ich dann nur noch lesen muss. Irgendwann.

Was ich ja bei Dostojewski auch interessant war - ich muss dazu sagen, er war der erste Russe, den ich gelesen habe -, ist der Schreibstil. Da ich mich selbst auch mit Schreiben beschäftige, fallen einem natürlich gewisse Dinge auf. Und bei ihm war es jetzt so, dass da so oft Stellen waren, die man heutzutage vermutlich kritisiert hätte (zum Beispiel die ewig langen Dialoge). Trotzdem hat es bei Dostojewski funktioniert ohne, dass es störend wäre.
Da sieht man mal, wie sich die Ansprüche/Erwartungen und Herangehensweisen ändern.

Also, ich wohne in der Lüneburger Heide. Man sagte mir hier seien die Lateinlehrer echt gut, ich weiß nicht, ich hab eigentlich französisch belegt, aber ich durfte trotzdem einsteigen  /modules/forum/img/smilies/sourire.gif . Unsere AG ist zwar relativ klein, aber sie hat eben die nötigen paar Mitglieder und das reicht  /modules/forum/img/smilies/content3.gif .

Also es stimmt natürlich, dass die älteren Bücher oft besser erscheinen und auch tiefsinniger. Im Nachhinein erscheint das aber denk ich immer so, weil man nur einen kleinen  Teil der Zeit betrachtet. Ich denke mal es gibt auch einige gute Bücher in der heutigen Zeit, vor allem bei Diogenes sind die sagen wir anspruchsvolleren Bücher, wie der Vorleser und was weiß ich.

Die Dämonen kenne ich nicht, aber ich schau das mal gleich nach. Welches Buch mich wirklich hingerissen hat, war mein erstes. Die Sanfte. Es wirklich göttlich, es hat mich umgehauen wie... tiefsinnig das Buch war und vor allem weil ich bis dato noch keines auf psychologischer Basis gefunden habe, wie dieses und es überträgt sich auch leicht auf die heutige Zeit. Ok, ich gebe es zu, ich war eher auf die Beziehung der beiden Protagonisten konzentriert, als an der eigentlichen Bedeutung des realistischen Werkes.  /modules/forum/img/smilies/bimbo/rougie.gif
Also, ich lese gerade Anna Karenina und dort ist dieser differenzierte Schreibstil sehr auffällig. Und ja, ich schreib ja auch selber und klar fällt das auf, aber es ist eher die Thematik und wie der Autor damit umgeht und inwiefern er das mithile seines Schreibstils seine Intention und Message vermittelt.
Was ebenfalls interessant ist, die unterschiedlichen Schreibweisen und Angehensweisen von verschiedenen Arten des Realismuses, wie Effie Briest mit Madame Bovary und Anna Karenina und der scharlachrote Buchstabe. Alle handeln von dem gleichen Thema, in der gleichen Zeit, aber mit anderen Enden und Stilen.

Ah, du Glückliche. Bei uns gab es nur den einen Anlauf, der scheiterte. Na, egal.

Sicher gibt es auch heutzutage solche Bücher. Sie sind nur so schwer zu finden. Zumindest mein Eindruck. Woran das liegt, mag man nun diskutieren oder auch nicht. Deswegen bin ich ja froh, wenn ich mal Empfehlungen bekomme, welche heutigen Bücher lesenswert sind.

Hm, "Die Sanfte" kenn ich nun wieder nicht. Werd mich aber auch mal kundig machen. Es will ja schon was heißen, wenn ein Buch so einen tiefen Eindruck macht.
Das mit dem Schreibstil war nun eigentlich auch keine Kritik von meiner Seite. Es war eben der Eindruck des "Andersseins". Da ich russisch nicht kann, blieb auch hier nur die Übersetzung, also keine Ahnung, wie das im Original ist. Dieser Schreibstil war nur so anders, als das, was ich bisher gelesen hatte. Selbst wenn es aus der gleichen Zeit stammt. Denn vor allem englischsprachige Text gleichen dem Stil zu unseren heutigen Sprache sehr oft und auch ältere deutsche Texte. Man hat zwar immer Unterschiede, Nuancen, die für eine Zeitepoche typisch sind. Aber ich habe es in diesen beiden Sprachkreisen, wenn man es mit der heutigen Literatur vergleicht noch nie so "extrem" erlebt. Fast so als seien hier die Übergänge fließender, um es mal blöd auszudrücken.
Und dann kam halt Dostojewski - und obwohl ich Texte aus dieser zeit zwar kannte, war der Stil doch an manchen Stellen sehr anders, zum Teil überspitzt, würde ich schn sagen. Was vermutlich an dem anderen Kultur-/Sprachfamilienkreis liegt. Und gerade das finde ich auch sehr interessant. Vielleicht sollte ich mal einen zeitgenössischen russischen Autor lesen, um zu sehen, wie sich der Stil (mal von der Individualität des Autoren abgesehen) entwickelt hat. Ob man nch immer so deutliche Differenzen spürt oder, was ich jetzt spontan sagen würde, es sich doch angeglichen hat/globalisiert wurde. (Du kennst da nicht zufällig was Empfehlenswertes?)

Aus diesem Grunde würde ich auch gerne mal die Literatur eines vollkommen anderen Kulturkreises blicken, asiatisch oder keine Ahnung. Um zu sehen, wie die eben schreiben, da die ja noch eine andere Mentalität haben und die Unterschiede zur unserer noch größer sind, als zwichen uns und der russischen.

Ich muss leider gestehen, von den weiterhin genannten Werken habe ich nur "The Scarlett Letter" gelesen. Aber ja, ich kann mir gut vorstellen, dass solche thematisch/stilistischen Vergleiche sehr interessant sind. Sollte ich es irgendwann schaffen, eines der anderen Bücher zu lesen, werde ich darauf achten.
Hm, in der Auswahl haben wir einen Russen (Anna Karenina war doch Tolstoi, oder?), einen Deutschen (Fantane), einen Amerikaner und einen Franzosen(?). Und alles Männer. Jetzt wäre es dann noch interessant zur gleichen Thematik und Zeit eine Schriftstellerin zu finden.


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Du findest mal wieder nicht die Frisur des geknippsten Stars? Oder du suchst eine bestimmten Lippenstift - dann schau doch im Schönheitssalon vorbei.
-> Scherz-Make-Up 1. April 2014 wurde ergänzt.
-> Star Carly Ray Jetsen, Peppy und Lady Gugu2 ergänzt.
-> Die Game of Thrones Stars Margary und Dragoneris ergänzt.

Du suchst Schuhe/Stiefel, die man über der Hose  tragen kann? Hier ist eine kleine Liste.

Bin für meinen Blog auf der Suche nach neuen Hauttyp-Aufgaben für Niveau 40 und 83. Falls jemand die übrig hat, wäre es nett, wenn man sie mir schicken könnte.

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#15 Am 13.09.2012 um 23.06 Uhr

Püppchen von nebenan
Lirielle
...
Nachrichten: 231

Sreca hat geschrieben:

Lirielle hat geschrieben:

Sreca hat geschrieben:


Ja, mich ärgert es noch immer, dass ich damals in der Schule so wenig an Wissen mitbekommen habe. Und das obwohl ich Abitur gemacht habe. Es wurmt mich jedoch, dass obwohl ich von überall was mitbekomme, trotzdem so wenig irgendwie gelesen habe.

Ach ja, griechische Mythologie - was die nicht alles bei mir verbrochen hat. /modules/forum/img/smilies/bimbo/gros-sourire.gif Ich mag sie auch immer noch, selbst wenn ich derzeit auf nem Etrusker-Trip bin. Wo gehst du zur Schule, dass du altgriechisch hattest? Wir hatten grad mal eine AG und die musste sich nach nem Monat wieder auflösen. Will auch.
Aber ja, das hab ich mir schon gedacht, dass da sprachlich/stilistisch sehr viel verlren geht und ich nur die Fakten abbekomme. Aber was will ich machen, wenn ich die Sprache nun mal nicht kann? (Auch wenn es mich trotzdem ärgert, vor allem da meine Ausgabe nicht einmal einen Anhang hat, wo es gewisse Hinweise geben könnte.)

Ja, Dostojewski hat mir auch sehr gefallen. gerade auch diese psychologisch/philosophischen Ansätze. Das ist etwas, was mir bei vielen heutigen Büchern fehlt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Menschen früher tiefsinniger geschrieben haben. Was irgendwie traurig ist.
Oder ich hab einfach nur die falschen Bücher gelesen.
Auf jeden Fall hat Dostojewski geschafft, dass ich mir auch "Die Dämonen" zugelegt habe, was ich dann nur noch lesen muss. Irgendwann.

Was ich ja bei Dostojewski auch interessant war - ich muss dazu sagen, er war der erste Russe, den ich gelesen habe -, ist der Schreibstil. Da ich mich selbst auch mit Schreiben beschäftige, fallen einem natürlich gewisse Dinge auf. Und bei ihm war es jetzt so, dass da so oft Stellen waren, die man heutzutage vermutlich kritisiert hätte (zum Beispiel die ewig langen Dialoge). Trotzdem hat es bei Dostojewski funktioniert ohne, dass es störend wäre.
Da sieht man mal, wie sich die Ansprüche/Erwartungen und Herangehensweisen ändern.

Also, ich wohne in der Lüneburger Heide. Man sagte mir hier seien die Lateinlehrer echt gut, ich weiß nicht, ich hab eigentlich französisch belegt, aber ich durfte trotzdem einsteigen  /modules/forum/img/smilies/sourire.gif . Unsere AG ist zwar relativ klein, aber sie hat eben die nötigen paar Mitglieder und das reicht  /modules/forum/img/smilies/content3.gif .

Also es stimmt natürlich, dass die älteren Bücher oft besser erscheinen und auch tiefsinniger. Im Nachhinein erscheint das aber denk ich immer so, weil man nur einen kleinen  Teil der Zeit betrachtet. Ich denke mal es gibt auch einige gute Bücher in der heutigen Zeit, vor allem bei Diogenes sind die sagen wir anspruchsvolleren Bücher, wie der Vorleser und was weiß ich.

Die Dämonen kenne ich nicht, aber ich schau das mal gleich nach. Welches Buch mich wirklich hingerissen hat, war mein erstes. Die Sanfte. Es wirklich göttlich, es hat mich umgehauen wie... tiefsinnig das Buch war und vor allem weil ich bis dato noch keines auf psychologischer Basis gefunden habe, wie dieses und es überträgt sich auch leicht auf die heutige Zeit. Ok, ich gebe es zu, ich war eher auf die Beziehung der beiden Protagonisten konzentriert, als an der eigentlichen Bedeutung des realistischen Werkes.  /modules/forum/img/smilies/bimbo/rougie.gif
Also, ich lese gerade Anna Karenina und dort ist dieser differenzierte Schreibstil sehr auffällig. Und ja, ich schreib ja auch selber und klar fällt das auf, aber es ist eher die Thematik und wie der Autor damit umgeht und inwiefern er das mithile seines Schreibstils seine Intention und Message vermittelt.
Was ebenfalls interessant ist, die unterschiedlichen Schreibweisen und Angehensweisen von verschiedenen Arten des Realismuses, wie Effie Briest mit Madame Bovary und Anna Karenina und der scharlachrote Buchstabe. Alle handeln von dem gleichen Thema, in der gleichen Zeit, aber mit anderen Enden und Stilen.

Ah, du Glückliche. Bei uns gab es nur den einen Anlauf, der scheiterte. Na, egal.

Sicher gibt es auch heutzutage solche Bücher. Sie sind nur so schwer zu finden. Zumindest mein Eindruck. Woran das liegt, mag man nun diskutieren oder auch nicht. Deswegen bin ich ja froh, wenn ich mal Empfehlungen bekomme, welche heutigen Bücher lesenswert sind.

Hm, "Die Sanfte" kenn ich nun wieder nicht. Werd mich aber auch mal kundig machen. Es will ja schon was heißen, wenn ein Buch so einen tiefen Eindruck macht.
Das mit dem Schreibstil war nun eigentlich auch keine Kritik von meiner Seite. Es war eben der Eindruck des "Andersseins". Da ich russisch nicht kann, blieb auch hier nur die Übersetzung, also keine Ahnung, wie das im Original ist. Dieser Schreibstil war nur so anders, als das, was ich bisher gelesen hatte. Selbst wenn es aus der gleichen Zeit stammt. Denn vor allem englischsprachige Text gleichen dem Stil zu unseren heutigen Sprache sehr oft und auch ältere deutsche Texte. Man hat zwar immer Unterschiede, Nuancen, die für eine Zeitepoche typisch sind. Aber ich habe es in diesen beiden Sprachkreisen, wenn man es mit der heutigen Literatur vergleicht noch nie so "extrem" erlebt. Fast so als seien hier die Übergänge fließender, um es mal blöd auszudrücken.
Und dann kam halt Dostojewski - und obwohl ich Texte aus dieser zeit zwar kannte, war der Stil doch an manchen Stellen sehr anders, zum Teil überspitzt, würde ich schn sagen. Was vermutlich an dem anderen Kultur-/Sprachfamilienkreis liegt. Und gerade das finde ich auch sehr interessant. Vielleicht sollte ich mal einen zeitgenössischen russischen Autor lesen, um zu sehen, wie sich der Stil (mal von der Individualität des Autoren abgesehen) entwickelt hat. Ob man nch immer so deutliche Differenzen spürt oder, was ich jetzt spontan sagen würde, es sich doch angeglichen hat/globalisiert wurde. (Du kennst da nicht zufällig was Empfehlenswertes?)

Aus diesem Grunde würde ich auch gerne mal die Literatur eines vollkommen anderen Kulturkreises blicken, asiatisch oder keine Ahnung. Um zu sehen, wie die eben schreiben, da die ja noch eine andere Mentalität haben und die Unterschiede zur unserer noch größer sind, als zwichen uns und der russischen.

Ich muss leider gestehen, von den weiterhin genannten Werken habe ich nur "The Scarlett Letter" gelesen. Aber ja, ich kann mir gut vorstellen, dass solche thematisch/stilistischen Vergleiche sehr interessant sind. Sollte ich es irgendwann schaffen, eines der anderen Bücher zu lesen, werde ich darauf achten.
Hm, in der Auswahl haben wir einen Russen (Anna Karenina war doch Tolstoi, oder?), einen Deutschen (Fantane), einen Amerikaner und einen Franzosen(?). Und alles Männer. Jetzt wäre es dann noch interessant zur gleichen Thematik und Zeit eine Schriftstellerin zu finden.

Also, das mit dem Schreibstil hab ich eigentlich auch nicht als Kritik aufgefasst, von daher ist es, nehm ich an, ein Missverständnis, aber haken wir dieses Thema einfach ab.
"Die Sanfte" finde ich wirklich lesenswert und ja, ich war wirklich beeindruckt von dem Buch, was glaub ich, eher damit zu tun hat, dass hierbei eine Beziehung zum Untersuchungsobjekt wird und wie eben alles zum Scheitern einer Beziehung führt, vor allem auch weil diese Gründe durchaus legitim verständlich und auch auf die heutige Zeit übertragbar sind.
Also, ich kenne eigentlich nicht viele russische Autoren, eben nur jene aus dem russischen Realismus, wie Dostojewski und Tolstoi, von welchem ich ja Anna Karenina durchwälze. Das Buch lohnt sich auf jeden Fall und aufgrund seiner Breite erkennt man wirklich den Stil, sehr nüchtern, sehr klar, deutlich. Es ist alles auf einem Punk geschrieben und das macht es auch einfach zu interpretieren, weil er und auch andere Autoren, sicherlich nichts schreiben, was nichtig ist.
Es ist wahrscheinlich schwer Werke aus anderen Kulturen zu finden, zumal die meisten in anderen Sprachen gehalten sind, von denen wir nicht viel verstehen und auch nicht oft übersetzt werden (können). Die einzigen asiatischen Werke, die ich gelesen habe sind eben Mangas und so gerne ich die lese, ich möchte hierbei nicht vorurteilend sein, aber man erkennt in den meisten schon ein bestimmtes Schema, das auf ihre Kultur zurückverwiesen werden kann...
Ja, wie gesagt, Anna Karenina ist von Tolstoi und Madame Bovary von Flaubert, einem Franzosen /modules/forum/img/smilies/sourire.gif
Puh, eine weibliche Schriftstellerin. Die einzigen 'berühmten' Schriftstellerin, vor allem aus dem Realismus sind aus der englischen Bronte-Schwestern und Jane Austen... und das wars.  /modules/forum/img/smilies/bimbo/goutte.gif

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#16 Am 13.09.2012 um 23.32 Uhr

Powerpüppchen
Sreca
...
Nachrichten: 740

Ok, das klingt interessant mit "Die Sanfte". Also gleich mal mit auf die Liste setzen.

Mach dir nichts draus, mir fallen so spontan auch keine wieteren russischen Autoren ein. Und Frauen in dieser Zeit zu finden ist schwer, ich weiß. Hätte ja aber sein können, dass du da was kennst. Dann muss ich mal bei Gelegenheit selbst schauen.
Ach ja, Bronte und Austen - auch auf die Liste setzen. Schande auf mein Haupt, aber von denen hab ich auch noch nichts gelesen, sollte ich aber aus Prizip nachholen.

Und ja, fremde Kulturkreise Übersetzungen - brauchst mir nicht erzählen; davon kann ich selbst ein Lied singen. Englisch kriegen sie noch auf die Reihe; danach wird's schwierig. Versuch mal ein Buch in schwedischer Sprache zu kriegen. /modules/forum/img/smilies/bimbo/goutte.gif
Obwohl, gerade bei den Japanern gibt es ein oder zwei bekanntere Autoren, die auch ins deutsche übersetzt wurden. Also jetzt richtige Bücher. Ich weiß nur nicht mehr den Namen. Muss mal meine ganzen Sachen durchforsten, vielleicht finde ich da ja was.
Alternativ könnte man noch versuchen auf die englische Sprache auszuweichen, bei Penguins Classics oder so. Vielleicht hat man da ja Gück.

Ja, Manga sind auch eine Form der Literatur und in Japan (so hab ich den Eindruck) doch auch eine recht starke. Das Problem ist nur, Thematiken lassen sich ableiten, keine Frage; nur nicht wirklich die sprachliche Ebene - also was Sprachstil und so weiter betrifft. Quasi die gleiche Problematik, die wir schon kurz beim Thema Ilias/Odysse angeschnitten haben - es geht hier nicht nur durch die Übersetzung was verloren, sondern auch, weil die Sprache in Manga sich nicht wirklich entwickeln kann. Das geht einfach nicht im vollen Umfang, dafür ist zu wenig Text da.
Und das finde ich schade, dass man hier nur sehr schwer in den Genuss der sprachlichen Ebene kommt. Und das wäre was, was mich brennend interessieren würde. Weil es anders ist - einfach von dem Gefühl her, wenn man zum Beispiel ein Haiku liest. Das ist so anders, als was wir gewohnt sind. (Ich hab zum Beispiel mal eine Laienübersetzung vn "Durarara!!" gelesen, also von den Novels und der Stil war wirklich anders, besonders. Was mir gefallen hat, nur leider kommt man offiziell eben nicht daran und bei Laienübersetzungen weiß man auch nie, ob man das überhaupt vollständig kregt.) Und ich bin sicher da sind genug Autoren, die die Eingenheiten, die die japanische Sprache mit sich bringt, noch pflegen und nicht in den "globalisierten Schreibvorschriften" untergehen. Das ist nämlich eine Gefahr, die ich sehe. Das die Schribstile/das Schreiben selbst sich immer mehr einer Einheit angleicht und wir auf künstlerische/sprachlicher Ebene einen ganz schönen Verlust einstecken.

Ok, so viel dazu. Zurück zu Büchern allgemein?


Du hast dich im Püppchenland verlaufen? Dann schau doch hier, ob du deinen Weg wiederfindest. (Der Spielebereich ist fertig.)

Du findest mal wieder nicht die Frisur des geknippsten Stars? Oder du suchst eine bestimmten Lippenstift - dann schau doch im Schönheitssalon vorbei.
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Du suchst Schuhe/Stiefel, die man über der Hose  tragen kann? Hier ist eine kleine Liste.

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#17 Am 14.09.2012 um 11.12 Uhr

Girly
JohannaBarker
...
Nachrichten: 70

Ich steig mal etwas früher wieder in die Diskussion ein. /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/wink.png

Alvia hat geschrieben:

Generell finde ich Bücher toll, die am Grundgerüst des eigenen Denkens rütteln. Extrem verstörend, aber eigentlich kann man da nur von profitieren. (aber dann brauch ich auch eben diesen Teenieausgleich /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/wink.png )

Hat einer von euch "Nichts" von Janne Teller gelesen? Das haut einen vom Schreibstil her nicht gerade um, dafür ist das Thema um so spannender, gerade wenn es darum geht die eigene Denkweise zu durchbrechen.
Es geht darin um einen 14-Jährigen Schüler, der eines Tages mit den Worten: »Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun« die Schule verlässt, um danach tatsächlich nichts mehr zu tun, außer in einem Baum zu sitzen und im doppelten Sinne auf seine Mitschüler herabzuschauen. Diese sind von seiner nihilisten Einstellung verstört. Sie beschließen deshalb ihm das Gegenteil zu beweisen und Beginnen ihre fieberhafte Suche nach "Bedeutung", die natürlich schnell aus dem Ruder läuft.

Die Erzählung hat wegen dieser Ideen bei ihrer ersten Veröffentlichung einen riesigen Skandal ausgelöst, wurde in Dänemark (der Heimat der Autorin) an Schulen sogar verboten, weil der Gedanke, dass nichts von dem worum wir uns im Leben bemühen eigentlich wichtig ist, ganz schön furchteinflößen sein kann. das Buch ist wirklich eine gute Gelegenheit sich damit auseinander zu setzen.

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#18 Am 14.09.2012 um 12.29 Uhr

Püppchen von nebenan
Lirielle
...
Nachrichten: 231

Sreca hat geschrieben:

Ja, Manga sind auch eine Form der Literatur und in Japan (so hab ich den Eindruck) doch auch eine recht starke. Das Problem ist nur, Thematiken lassen sich ableiten, keine Frage; nur nicht wirklich die sprachliche Ebene - also was Sprachstil und so weiter betrifft. Quasi die gleiche Problematik, die wir schon kurz beim Thema Ilias/Odysse angeschnitten haben - es geht hier nicht nur durch die Übersetzung was verloren, sondern auch, weil die Sprache in Manga sich nicht wirklich entwickeln kann. Das geht einfach nicht im vollen Umfang, dafür ist zu wenig Text da.
Und das finde ich schade, dass man hier nur sehr schwer in den Genuss der sprachlichen Ebene kommt. Und das wäre was, was mich brennend interessieren würde. Weil es anders ist - einfach von dem Gefühl her, wenn man zum Beispiel ein Haiku liest. Das ist so anders, als was wir gewohnt sind. (Ich hab zum Beispiel mal eine Laienübersetzung vn "Durarara!!" gelesen, also von den Novels und der Stil war wirklich anders, besonders. Was mir gefallen hat, nur leider kommt man offiziell eben nicht daran und bei Laienübersetzungen weiß man auch nie, ob man das überhaupt vollständig kregt.) Und ich bin sicher da sind genug Autoren, die die Eingenheiten, die die japanische Sprache mit sich bringt, noch pflegen und nicht in den "globalisierten Schreibvorschriften" untergehen. Das ist nämlich eine Gefahr, die ich sehe. Das die Schribstile/das Schreiben selbst sich immer mehr einer Einheit angleicht und wir auf künstlerische/sprachlicher Ebene einen ganz schönen Verlust einstecken.

Ok, so viel dazu. Zurück zu Büchern allgemein?

Also so schlimm finde ich Mangas auch nicht, also den Verlust von Sprache durch Kunst. Beides sind Ausdrucksweisen, nur auf ihre eigene Art und Weise und ich denke dadurch, dass ein Manga seinen Schwerpunkt auf die malerische Tendenz liegt, hat es einfach andere Darstellungsweisen, aber natürlich, literarisch betrachtet ist es schade.
Ja, die Gefahr mit der Globalisierung  /modules/forum/img/smilies/bimbo/langue.gif , sie ist nicht nur eine Gefahr für Sprache sondern allgemein für die Kultur, aber was soll man da machen. Ironischerweise hab ich grad in Deutsch LK Deutsche Sprache der Gegenwart und den Ansatzpunkt, den wir letztens besprochen haben, fasst das ganz gut zusammen. Sprache ist immer in ständiger Wandel, dadurch ist sie lebendig und sie offenbart immer neue Möglichkeiten des Ausdrucks und "irgendwann ist auch Goethe lange tot", sprich seine Sprache wird schon lange verjährt sein, keiner wird verstehen was er geschrieben hat, genau wie wir nicht mehr verstehen was vor 500 Jahren geschrieben worden war.

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#19 Am 14.09.2012 um 12.33 Uhr

Püppchen von nebenan
Lirielle
...
Nachrichten: 231

JohannaBarker hat geschrieben:

Ich steig mal etwas früher wieder in die Diskussion ein. /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/wink.png

Alvia hat geschrieben:

Generell finde ich Bücher toll, die am Grundgerüst des eigenen Denkens rütteln. Extrem verstörend, aber eigentlich kann man da nur von profitieren. (aber dann brauch ich auch eben diesen Teenieausgleich /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/wink.png )

Hat einer von euch "Nichts" von Janne Teller gelesen? Das haut einen vom Schreibstil her nicht gerade um, dafür ist das Thema um so spannender, gerade wenn es darum geht die eigene Denkweise zu durchbrechen.
Es geht darin um einen 14-Jährigen Schüler, der eines Tages mit den Worten: »Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun« die Schule verlässt, um danach tatsächlich nichts mehr zu tun, außer in einem Baum zu sitzen und im doppelten Sinne auf seine Mitschüler herabzuschauen. Diese sind von seiner nihilisten Einstellung verstört. Sie beschließen deshalb ihm das Gegenteil zu beweisen und Beginnen ihre fieberhafte Suche nach "Bedeutung", die natürlich schnell aus dem Ruder läuft.

Die Erzählung hat wegen dieser Ideen bei ihrer ersten Veröffentlichung einen riesigen Skandal ausgelöst, wurde in Dänemark (der Heimat der Autorin) an Schulen sogar verboten, weil der Gedanke, dass nichts von dem worum wir uns im Leben bemühen eigentlich wichtig ist, ganz schön furchteinflößen sein kann. das Buch ist wirklich eine gute Gelegenheit sich damit auseinander zu setzen.

Das Buch hört sich auf jeden Fall ziemlich interessant und definitiv tiefgründig an, vor allem dadurch, dass es eben nihilistischen Tendenzen hat. Außerdem finde ich skandalöse Bücher immer gut, irgendwann schaut man nach Jahren zurück und Schüler schütteln den Kopf über diese 'übertriebene' Aufruhr   /modules/forum/img/smilies/miou.gif.
Verzeih wenn ich frage, aber wie endet das Stück genau. Vielleicht nicht unbedingt das Ende verraten, aber inwiefern das endet, weil zugegen ich bin nicht gerade ein großer Fan von Nihilismus, so sehr ich Philosophie mag und interessiere. Wahrscheinlich liegt es daran dass mich der Existentialismus mehr angetan hat, was ja ziemlich mit dem Nihilismus kontrahiert.

Letzte Änderung durch Lirielle (Am 14.09.2012 um 12.34 Uhr)

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#20 Am 14.09.2012 um 14.26 Uhr

Girly
JohannaBarker
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Nachrichten: 70

Das genaue Ende kann ich natürlich nicht verraten, aber wie schon angedeutet verläuft das ganze ziemlich desaströs. Deshalb kann ich den Aufruhr schon etwas nachvollziehen. Ich hab schon viel gelesen und gesehen, aber die Radikalität dieser Jugendlicher und die sehr plastischen Beschreibungen waren dennoch einigermaßen verstörend.

Und wo du gerade die konkurrierenden Philosophien ansprichst: Ich fand es vor allem interessant, dass der Roman überall als nihilistisch bezeichnet wird, die Autorin selbst aber meint ihr Protagonist wäre Existenzialist.

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#21 Am 15.09.2012 um 00.03 Uhr

Zuckerpüppchen
MiharuKasumi
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Nachrichten: 35

Alvia hat geschrieben:

Generell wird ein Überwachunsstaat beschrieben aus der Sicht eines Rebellen. Und man erlebt wie dieser Staat es schafft, diesen Mann so zu Gehirn waschen, dass er am Ende seinen Staat liebt.

Ziemlich verstörend und man fragt sich auch immer wieder, in wiefern man in so einem System schon drin steckt. Aber das ist ja immer das Schöne an Dystopien /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/smile.png

Faszinierend ist natürlich auch, dass das Buch schon 60 Jahre alt ist, der Autor aber erschreckend viel beschrieb, was es heute nun gibt.

Kennst du vielleicht "Corpus Delicti - Ein Prozess" von Julie Zeh oder "Next" von Miriam Meckel?
Die beiden sind zwar relativ neu und nicht wirklich so verstörend, aber dennoch spannend, finde ich

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#22 Am 16.09.2012 um 12.07 Uhr

Girly
JohannaBarker
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Nachrichten: 70

Das klingt ja echt spannend, vor allem sehr passend zu diesem Spiel. /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/wink.png

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#23 Am 17.09.2012 um 17.39 Uhr

Püppchen von nebenan
Lirielle
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Nachrichten: 231

Hier sind mal ein paar Dinge, die mich interessieren würden. Auf was achtet ihr, wenn ihr lest? Was ist euch wichtig, was könnt ihr gar nicht ab? Themen, Handlung, Schreibstil, Perspektive etc, bla bla bla und so weiter. Ich bin echt gespannt auf die Kommentare

Letzte Änderung durch Lirielle (Am 17.09.2012 um 17.39 Uhr)

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#24 Am 18.09.2012 um 18.57 Uhr

Neu in der Stadt
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Nachrichten: 0

An diejenigen, die die Bücher von Scott Westerfield gelesen haben: Kann man da noch mehr Bücher in der "Uglies"-Serie erwarten? Zur Zeit gibt es 4 und eine ziemliche schicke Box, wenn man sich die 4 zusammen holt. Die wäre ja nur sinnig, wenn danach nicht noch ein Band folgen könnte =P

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#25 Am 18.09.2012 um 21.17 Uhr

Neu in der Stadt
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Binidi hat geschrieben:

Ich persönlich glaube nicht, dass in der Serie noch viel kommen wird- Hauptcharakter des vierten Teiles war ja noch nicht einmal mehr Tally selbst. Insgesamt waren die ersten drei besser und tiefsinniger geschrieben, weniger flach...
Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben, dass der vierte Teil schon nicht mehr geplant war, also ist der fünfte eher unwahrscheinlich.
Hoffentlich konnte ich helfen /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/smile.png

Ja, danke /vendor/beemoov/forum/../../../public/forum/smilies/smile.png

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